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Bürgerinitiative Pro Zschopautalradweg

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so nennt (nannte) sich eine Interessengemeinschaft von Bürgern in Waldheim. Seit zweieinhalb Jahren war die Zschopaubrücke als Bindeglied zwischen den Orten Unterrauschenthal und Kriebethal, von Hans-Rolf Küpper geschlossen worden. Für 9.000 EUR kaufte damals 2003 der Verein IG Kleinbahn Waldheim-Kriebstein unter Federführung des o.g. Herrn die stillgelegte Eisenbahnstrecke. Der große "Brücken-TÜV" ist aller sechs Jahre fällig, und das wäre wieder im Jahr 2010/11 gewesen. Küpper kann/will diesen nicht finanzieren und nach der Festlegung des Gemeinderats, der Verlängerung Eisenbahnstrecke nicht zuzustimmen, brachte Herrn Küpper in Wallung. Kurzerhand wurde die Brücke geschlossen, weil sie "baufällig" war. Als er mit einer Diesellok und einem Personenwagen auf die Brücke fuhr, war natürlich nur noch der an der Brücke angebrachte Fußgängersteg marode. Kurzerhand wurde dieser Steg von Küpper als "illegal zu DDR-Zeiten angebracht" deklariert, der natürlich morsch sein mußte, da kann man gleich die unaufrichtige, allgemeine Betrachtungsweise über den ostdeutschen Staat mit dem Zustand des Stegs in sinnliche Verbindung bringen. Das Dargelegte von Küpper ist natürlich falsch. In den 1920er Jahren wurde mit Genehmigung der Königlich Sächsischen Staatseisenbahn / Reichsbahn der Gehweg an die vorhandene Brücke angebaut. Sie diente unter anderem der Erreichbarkeit der Mitarbeiter der Firma Kübler & Niethammer auf Kriebethaler Seite und dem werkseigegen Holzplatz auf Unterrauschenthaler Seite. Des weiteren konnte die Bevölkerung diese Möglichkeit des Pendelns privat nutzen. Daher entstand eben eine "fiktive Widmung", welche nun dem Herrn Küpper auf die Füße fallen wird. Hat er damit gerechnet? Wahrscheinlich nicht, denn erst am 11.04.13 ließ er durch die Presse seine ignorant-überhebliche Meinung trompeten, er warte auf eine Immobilie gleichen Werts, wie ihn die Brücke darstellt.
 

 

Bilanz

Es ist so, die Bürgerinitiative hat ihr Ziel erreicht und die Brücke dient wieder der Öffentlichkeit. Sie löst sich damit auf aber, ja aber, es gibt noch viel zu ändern. Diese Leute arbeiteten äußerst effektiv zusammen und vielleicht treten sie wieder an als BI unter einem anderen Namen weil ein anderes Ziel angepeilt wird. Wenn das genau so erreicht wird wie das erste, zieht wieder mehr Normalität und Freude in unsere Gefilde ein. Die Beziehung zu den Kommunen sollte weitergenutzt werden, der forsche Geist und der Mut wird sicher noch gebraucht, warten wir es ab.
Das Vertrauen der Bevölkerung ist dieser BI sicher und das sollte man nutzen um andere Aufgaben anzugehen.

 
 
 
 
Wertegang und Weg

zunächst die vorgeschlagenen Ziele:
der Bürgerinitiative seit dem 24.05.2013, unserer ersten öffentlichen Versammlung
 
1.) die Öffnung der Zschopaubrücke oder/und den Steg als untrennbarer Teil dieser Brücke als Verbindungsglied zwischen Kriebethal und Waldheim, als öffentlichen Fußweg wieder nutzen zu können, sowie die durch die Sperrung durch die IG Kleinbahn Waldheim-Kriebstein e.V. entstandene Blockierung des Radwegs aufzuheben.
 
2.) die Untersuchung bezüglich der Verwendung des Fördergelds zur Sanierung der Lindenhofbrücke zu beschleunigen

3.) den Entzug der Gemeinnützigkeit des Vereins IG Kleinbahn zu prüfen und gegebenenfalls die notwendigen Schritte einzuleiten um diese dem Verein zu entziehen



zu 2.): die Untersuchung hinsichtlich der Verwendung der o.g. Fördergelder ergab eine Rückforderung von 30.000 EUR seitens des LRA Mittelsachsen

zu 1. und 3.): die Rückforderung aus dem Punkt 2 ergab die Beantragung der Insolvenz des Vereins IG Kleinbahn Waldheim Kriebstein, die Karten werden neu gemischt

Die Insolvenz ist mittlerweile am 18.09.2013 eröffnet worden. Der Verein ist hiermit Geschichte.


 
Zwischenschritte:
 
Bleibt zu hoffen, daß diese Bürgerinitiative Bewegung in das Geschehen bringt. Diese und eventuell folgende Maßnahmen dürften das Ende der "Ära Küpper" sein und der Verein IG Kleinbahn Waldheim-Kriebstein e.V. in seiner jetzigen Form, wird sich in der langen Liste der gescheiterten, küpperschen Projekte einreihen und ist eingereiht.

Der Bürgerinitiative und den Lokalpolitikern gilt es eine glückliche Hand zu wünschen.



Die erste öffentliche Veranstaltung der Bürgerinitiative ist Geschichte und kann als Erfolg gewertet werden. (siehe Artikel aus dem "Döbelner Anzeiger")

DA 25.05.13

Zur Vorlage für die Kommunalpolitik, hat die Bürgerinitiative die obenstehenden Wege vorgeschlagen. Die Stadt Waldheim, die Gemeinde Kriebstein und das Landratsamt Mittelsachesen mögen prüfen, ob und welche Vorschläge optimal sind um das Ziel zu erreichen. Die Wege entbehren keiner gesetzlichen Grundlage und sind schon beispielhaft von anderen Bürgerinitiativen erprobt worden. Stellvertretend kann die BI Groß-Glienicke gelten. Ich möchte mich von dieser Stelle aus bedanken beim Stadtrat von Potsdam, Herrn Andreas Menzel, Stellvertretender Vorsitzender des Vereins "Freies Groß Glienicker Seeufer! e. V.", welcher aus der Bürgerinitiative hervorging. Seine Erfahrungen haben wir als BI nutzen können und warum sollten wir das Fahrrad zweimal erfinden.

 
   
Wappen  Das Treffen mit dem Landrat Uhlig ist Geschichte. Nach Beantwortung seiner Fragen und dem Vorbringen unserer Vorstellungen um die Zschopautalbrücke für die Allgemeinheit öffnen zu lassen, haben wir uns für den Monat August wieder verabredet. Das weist schon auf das Interesse aller Beteiligten hin, diesen jetzigen Zustand zu beenden.

Ohne sich in Einzelheiten zur ergießen, Landrat Uhlig ist einer für und von uns.

Es ist zu erwarten, daß noch mehr Bewegung in die Sache kommt, das wollten die Einwohner unserer Region so und das wird geschehen, ohne übertriebene Erwartungen selbstverständlich.

Am 19.06.13 werden offiziell die Wege und Ziele der Bürgerinitiative den beiden Bürgermeistern vorgestellt. Eine Entscheidung wie die Kommunalpolitik dem Problem Herr werden will, muß erörtert werden. Um schnell an das Ziel zu kommen, wäre dieser Punkt möglich:

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Insolvenz beantragt und am 18.09.2014 eröffnet
 
Eine neue Situation hat sich ergeben infragen Öffnung der Zschopaubrücke für den Fußgängerverkehr und dem Radwanderweg, welcher durch die Schließung der Brücke gekappt wurde. Am 24.06.13 hat Küpper Insolvenz angemeldet für den Verein IG Kleinbahn. Nach der Eröffnung der Insolvenz werden die Karten neu gemischt. Die Enteignung des Wegerechts oder der gesamten Brücke wäre dann nicht mehr auf der Tagesordnung.
Jetzt haben Bieter die Möglichkeit auf die Insolvenzmasse des ehemaligen Vereins ihre Offerten abzugeben.
Wie zu erwarten, Küpper läßt durch irgendwelche Strohmänner, er bezeichnet sie als "Bekannte", bieten. Angeblich um die in den Verein gesteckte Arbeit und Geld zu retten.
Küpper glaubt tatsächlich, er sei der Messias, der alleinige Glücksbringer. Es ist nicht zu fassen.

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