• Die Zschopaubrücke; Wahrheit und "küppersche Legende"


Behauptung seitens H.-R. Küpper Zeitungsartikel nach Befragung eines
DR Bezirksingenieurs
  Richtigstellung des Bezirksingenieurs
der Deutschen Reichsbahn,
hier wird auch auf den Bau die Prüfungen
der Zschopaubrücke eingegangen
- zu DDR-Zeiten angebracht
- keine statischen Unterlagen
- Schwarzbau
- Steg nie geprüft worden
- Steg 2005 verworfen durch Prüfer
- Steg marode
- ganze Brücke instabil
- Befahren mit Zug unmöglich
DA 19.06.13 Bezirksing. DR

Dieses Papier ist unterschrieben, allerding aus
taktischen Gründen entfernt. Die Namen der damals
prüfenden Ingenieure sind bekannt.


Zur ersten öffentlichen Versammlung der Bürgerinitiative "Pro-Zschopautalradweg" am 24.05.2013 erklärte der Bürgermeister der Gemeinde Kriebstein, daß er ein Schreiben Küppers in der Hand hält, welches besagt, daß der Preis für den Verkauf der Zschopaubrücke nur der Wert der seit zehn Jahren hineingesteckter Arbeit und Material sei! Das Gelächter der rund 150 anwesenden Bürger war deutlich. Da sicher der sagenhafte und von Küpper verlangte Wert von 161.800 EUR arbeitszeitmäßig natürlich nur von Vereinsmitgliedern und vom Arbeitsamt gesponserten Leuten erbracht wurde ist vorauszusetzen. Anders sieht es beim verwendeten Material aus, denn bei einer solchen Summe muß auch viel investiert werden. Als eingetragener, gemeinnütziger Verein, was die IG Kleinbahn e.V. ist (Stand Mai 2013) und damit eine eigenständige, juristische Person auch zum damaligen Zeitpunkt darstellte, kann die Mehrwertsteuer zurückverlangt werden. Das sind dann erhebliche Gelder, welche dem Verein wieder zugute gekommen sind.

Was würde denn das Finanzamt Döbeln dazu sagen? 


Wo stecken denn die Arbeiten und das Material? Auf den ersten Blick erkennbar ist:

- ein Holzpodest
- einen Schienenstrang von 1435 mm Spurweite auf 600 mm gerückt
- Betonplatten verschoben
- Lichtraumprofile verschoben
- Gestrüpp am Pfeiler entfernt
- Warnschilder angebracht
- Barrikade errichtet um Fußgängerverkehr zu verhindern

Brücke hier zu sehen, Stand 2011/12     (klick auf Bild zur Vergrößerung)
 
 
 
 
 
Auch der o.g. Bezirksingenieur ist da völlig
anderer Meinung und bezeichnet die
Aussage Küppers zum Steg (Brücke) als
Quatsch.
 
 
 
 
 
Steg illegal
 
 
 
 
Ohne technische Abnahme?
Die Bahn war immer Staat im Staate,
sie hätte nie zugelassen, daß
irgend jemand an ihren Anlagen
"herumbasteln" durfte
 
 
 
 
ohne Abnahme
 
Trotz angeblich bedenklichen Zustand der
Brücke fuhr der Zug auf diese.
Übrigens, der Landesbeauftragte
für Bahnaufsicht sperrte die Brücke
nach eigenen Angaben nicht!
 
Im Gegensatz zu den Angaben des Herrn Küpper
hinsichtlich der Zeiträume der Brückenprüfung
ist folgender Rhythmus vorgegeben:
- Hauptprüfung aller 6 Jahre
- einfache Prüfung 3 Jahre nach Hauptprüfung
 
LfB sperrte nicht
Zum Artikel "Steg illegal"
Nur den Statiker*, welcher 2005 angeblich den
Steg verworfen hätte aus bekannten Gründen,
läßt Küpper zur Untersuchung der Brücke/Steg zu.
Nur er darf wieder Einsicht nehmen in das Brückenbuch.

*) der Name/Adresse des Statikers liegt vor
Zitat "ohne Abnahme":
"Der Fußgängersteg wurde niemals
abgenommen, deswegen mußte die Brücke
geschlossen werden."


Da bekommt man wieder den Eindruck,
daß Burattinos Nase als Meterware verkauft wird.

 
Liest man den Artikel "LfB sperrte nicht" dann
geht es auch um den Belag Fußgängerstegs.
Der von Küpper herausgepickte Beton stammt
von einer in den 70er Jahren verlegten Hohldiele.
Dieses einachsig bewehrte Betonfertigteil hat,
wie jedes andere Bauteil
dieses Typs, nur einen Schwachpunkt, das ist
der innenliegende Stahl
!
Der durch Bitumen geschützte Beton stellt keine
Gefahr dar. Eingebauter Hohldielentyp ist
sicher 100 (120) x 33 x 8 cm laut TGL.