Zeitachse

 

jetzt

Oktober 2013

 

 

  Presseschau  Gemeindebote Kriebstein 
 

 

Insolvenz als Chance für neuen Anfang? Warum nicht?

 

 

 

  

  

Zukunft bedingt Geschichte, der Ausblick auf Kommendes

 

Die Entscheidungsphase

 

Was wird aus der Eisenbahnstrecke W-K, die Stadt Waldheim entscheidet, da sie Eigner ist.

 
Ihr Dekret wird über das Schicksal dieser Bahn entscheiden und sie wird sicher abwägen zwischen Kosten und den touristischen Wert. Wünschen wir den Stadträten und dem Bürgermeister eine "glückliche Hand".

 

Die Strecke W-K heute, sie ist geteilt in einem Kriebsteiner Teil (Zschopaubrücke) und einem Waldheimer Teil (die eigentliche Strecke)




Es ist wie im wahren Leben, bei der Beantwortung der Frage, was mit dem Waldheimer Teil der Eisenbahnstrecke wird, gibt es in Waldheim geteilte Meinungen.

Festzustellen bleibt, auch auf Kriebethaler Seite gibt es gewisse Vorbehalte beim Fortbestand der Eisenbahnlinie. Nur sind eben die Betrachtungsweisen durch unterschiedliche Ursachen verschieden.

Die Waldheimer Seite: man befürchtet zu hohe Kosten beim Weiterbestehen der Eisenbahnstrecke. Die Stadt würde über Gebühr belastet.

Kann man solchen Argumenten ohne Widerspruch folgen?

Nein! Bei einer der Waldheimer Betrachtungsweise von einzelnen Personen, sollte eine Brückenprüfung der Lindenhofbrücke satte 15.000 EUR kosten und das aller drei Jahre, da ein Verein das nicht bezahlen könnte ist wieder die Stadt gefragt. Völliger Quatsch, die "kleine Brückenprüfung" kostet ca. 1000 EUR, die "große Brückenprüfung" kostet ca. 1500 EUR, so ein ehemaliger Prüfingenieur der Bahn. Der Rhythmus ist aller drei Jahre abwechselnd. Eventuelle Reparaturen sind eine andere Frage aber dafür gibt es sicher Fördermittel, wie sie auch für die Zschopaubrücke seitens der Gemeinde Kriebstein anvisiert wurden.

Die Verkehrssicherheitspflicht obliegt der Stadt in jedem Fall, ob so oder so. Sollte die Stadt Eigner der Strecke bleiben und der Verein Nutzer, eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten einer Förderung durch andere Institutionen, die nur eine Gebietskörperschaft beantragen kann. Das Stadtsäckel bleibt dann mehr geschont als man denkt.

 

Die Kriebthaler Seite (auch die Waldheimer Seite) assoziiert mit dem Namen Kleinbahn Waldheim-Kriebstein die höchst unangenehme Erinnerung an den ehemaligen ersten Vorsitzenden Hans-Rolf Küpper.

 

Zur Lösung des Problems sollte der eventuell übernehmende Verein der Bahnstrecke an einer generellen Namens- und damit verbunden einer Organisationsänderung nachdenken. Wie das gehen soll?

Der neue Verein sollte der Strecke, beim Umstand der Weiterführung der Bahn, z. Bsp. den Namen Rauschenthalbahn geben und den Tourismus im Verbund mit den Bürgern und der Kommunalpolitik entwickeln. Die Namensänderung sollte einhergehen mit einer echten Verbundenheit mit dem Umfeld. Mit dem gebührenden Abstand zu der Vergangenheit dürfte einem Neuanfang dann nichts mehr im Wege stehen. Die dafür bereitstehenden Personen werden Garant dieser Entwicklung sein, so sich die Stadt Waldheim entschließt die Eisenbahnstrecke in gute Hände zu legen.

. . . und aus "gutinformierten Kreisen" wurde bekannt, daß es schon einige Bewerber für eine Vereinsmitgliedschaft gibt!

 

Entschließt sich die Stadt Waldheim nicht zu einer Nutzung der Bahn und betrachtet man dabei, daß der Grundstücksschnitt dieser Strecke eine anderweitige Verwertung kaum zuläßt, gibt es wahrscheinlich nur eine Möglichkeit, nämlich darauf neue Bäume zu pflanzen. Vorher allerdings wartet die Entfernung der Gleise, Schwellen, Schotter, sowie der massenhaften, küpperschen Betonschwellen.




Ausblick?